Aktuell sind noch keine Fallen installiert.
Rückblick: Fallenstandorte 2025.
Datum
Aktuell sind noch keine Fallen installiert.
Rückblick: Fallenstandorte 2025.
Autor Martin Lemke
Datum
Ab jetzt werde ich meine Fallenstandorte in diesem Rahmen öffentlich machen. Künftig werden alle Fallen mit (noch zu druckenden) Aufklebern versehen, die auf folgende Seite verlinken: https://fallen.nord-spinnen.de/, welche auf die Liste des jeweiligen Jahres, also 2025 auf diese Seite, weiterleitet.
Tarbeker Moor und Umgebung
Auftraggeber: Untere Naturschutzbehörde Bad Segeberg
Gebiete:
Fallen in Hamburg
Auftraggeber: BUKEA
NSG Stapelfelder Moor
Umfang: 1 Standort á 4 Bodenfallen, 3 Standorte á 5 Bodenfallen
Zeitraum: 09.03.–voraussichtlich Jahresende
NSG Die Reit
Umfang: 1 Standort á 5 Bodenfallen nahe Ufer
Zeitraum: 09.05.–
Am 28.11.2025 Fläche komplett gemäht vorgefunden! Von 5 Bodenfallen konnte ich nur 2 wiederfinden. Der Traktor war mit den Reifen genau über die Bodenfallen gefahren. Ich habe gerettet, was noch zu retten war. Nur der 2. Standort (naturnaher Wald) wird noch bis Jahresende fortgeführt.
2. Fallenstandort eingerichtet am 25.06.2025 (BT: Naturnahes Gehölz mittlerer Standorte) – voraussichtlich Jahresende
NSG Zollenspieker
Umfang: 2 Standorte á 5 Bodenfallen
Zeitraum: 09.05. – 28.11.2025 (beide Standorte abgebaut).
Update:Am 25.06.2025 Standort 1 (Elbufer) aufgegeben, weil die Fallen bisher immer überspült worden und Fänge dadurch überwiegend verloren gegangen sind. Neuer Standort 1 a auf der rückwärtigen Seite des uferbegleitenden Schilfgürtels.
Autor Martin Lemke
Datum
Am Wochenende war der Kongress der Arachnologischen Gesellschaft e.V. (AraGes) in Münster.
Die wichtigsten Neuerungen:
Ich habe in einem kleineren Kreis angeboten, eine Exkursion in die Geltinger Birk anzubieten. Eine geplante Beprobung 2024 scheiterte an Beschaffungsschwierigkeiten für Bodenfallenkomponenten. Eine Unterkunft mit ausreichend Raum ist vorhanden. Die FöAG hat (auf meine Initiative) Binos angeschafft – finanziert über Umwelt Bingo. Die könnte ich mitbringen und noch drei weitere, wenn notwendig.
Für die Kolleginnen und Kollegen aus Süddeutschland wären Küstenbiotope ganz ungewohnt mit ungewohnten Arten wie beispielsweise Philodromus fallax, Clubiona frisia, Erigone maritima und falls die Exkursion im Frühjahr stattfindet, Baryphyma-Arten; das finden sie natürlich spannend. Leider ist der Ort etwas abgelegten, aber das lässt sich sicher organisieren. Ich werde das auch nochmal an anderer Stelle vorschlagen. Es ist aber im Prinzip auch ein anderes Ziel möglich.
In Schleswig-Holstein kümmere ich mich um erforderliche Genehmigungen; ich bin gut vernetzt.
Eine Exkursion ohne gemeinsames Bestimmen wird im September 2026 (in Landau) zum nächsten Kongress mit angeboten. Ich fahre da auf jeden Fall hin. Trotz der großen Entfernung.
2027 wird Volker Hartmann eine Sammelexkurion für die Nordpfalz anbieten.
Autor
Martin Lemke
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Organisatorisches, Termine
Datum
Am Dienstag, den 05.08.2025 17:00 – 19:00 Uhr haben Christian Koppitz und ich in einem Online-Kurs Grundlagen zum Programm QGis unter dem Aspekt faunistischer Artenerfassung zu vermitteln. Von 6 eingeladenen, haben 2 teilgenommen, was den Vorteil hatte, dass wir auf individuelle Schwierigkeiten von jedem eingehen konnten.
Wir hoffen sehr, dass dies dazu beigetragen hat, einen Anfang in QGis zu finden.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass auch im Prinzip einfaches, kluge Menschen überfordern kann, wenn das ganze Thema neu und ungewohnt ist. Deshalb möchte ich hier nach und nach, die erklärten Schritte nochmal zum Nachschlagen verfügbar zu machen.
Besprochen hatten wir dies :
Dies will ich hier nach und nach wiederholen. In bewusst kleinen Häppchen, wenn immer ich mal Zeit dafür habe.
Wir starten mit dem, was ich auf meiner Homepage bereits als Einführung gegeben hatte (Geo-Informationen managen, Link folgt gleich nochmal). Es gibt unzählige Alternativen, aber für den Anfang ist Beschränkung der beste Ansatz.
In meinem Einführungs-Artikel Geo-Informationen managen nannte ich folgenden URL: https://www.teuderun.de/workshops/qgis/externe-kartendienste/ der Website von Gregor Barth. Auf dieser Seite finden wir im Abschnitt „OpenStreetMap, Google Maps, ESRI Maps“ den in QGis einzufügenden URL von Google Satellite:
Die hier angegebene Zeichenfolge markieren wir mit gedrückter linken Maustaste und kopieren den markierten Teil mit Strg-c oder im Konztextmenü (rechte Maustaste) und Auswahl „Kopieren“ in die Zwischenablage.
Nun wechseln wir zum geöffneten QGis-Programm zur Liste „Browser“, die in der Regel links angezeigt wird. In dieser Liste scrollen wir, bis wir den Eintrag „XYZ-Kacheln“ finden. Dort drücken wir drauf und öffnen mit der echten Maustaste das Kontextmenü und wählen ganz oben „Neue Verbindung“:
Anschließend öffnet sich folgendes Formular, das nicht viel Erläuterung braucht:
Vorsicht Fallstrick!
Ich stelle gerade fest, dass dies nicht funktioniert, wenn die Zeichenkette am Ende ein Leerzeichen enthält! Also: „https://mt1.google.com/vt/lyrs=s&x={x}&y={y}&z={z} “ – hinten darf auf keinen Fall kein Leerzeichen stehen (hier türkis hervorgehoben)! Leerzeichen bitte löschen, wenn hinten Leerzeichen vorhanden sind. Die Zeichenkette muss so aussehen: „https://mt1.google.com/vt/lyrs=s&x={x}&y={y}&z={z}“.
Dann drücken wir „OK“ und es ist geschafft.
In QGis wird nun die Weltkarte angezeigt. Man kann im Suchfenster z.B. „Amrum“ eingeben (siehe QGis-Kniffe) oder von Hand in die Satellitenkarte hinein zoomen, um den Ort anzuzeigen, den man sehen möchte.
Das ganze QGis-System ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht sonderlich informativ. Interessant wird es, wenn wir Layer hinzufügen. Das wiederhole ich im 2. Abschnitt dieser Wiederholung.
Autor
Martin Lemke
Kategorien
QGis
Datum
Diese Frage wurde kürzlich, etwas anders formuliert, auf einen Tagung gestellt. Solche und ähnliche Fragen kommen immer wieder auf, wenn Arthropoden mit Fallen gefangen werden, in welchen die Tiere getötet werden, bzw. auf Sammelexkursionen Tiere direkt in Alkohol überführt werden (Käfer werden mit einem speziellen Tötungsmittel gezielt getötet).
Eine sehr ausführliche Erläuterung der Zusammenhänge habe ich auf der Webseite des Entomologischen Vereins Mecklenburg Vorpommern e. V. gefunden, auf die ich an dieser Stelle einfach mal verweisen möchte: https://www.entomologie-mv.de/ehrenkodex/.
Zu meinen eigenen Aufsammlungen: Viele der von mir gesammelten Tiere und solchen, die mir von Dritten überlassen werden, kommen in die Sammlung am Zoologischen Museum Hamburg. Ich liefere mehrmals im Jahr dort Tiere ab, die damit dauerhaft der Wissenschaft zur Verfügung stehen.
Autor
Martin Lemke
Kategorien
Arten-Erfassung